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Ein Modellbausatz mit 42 Bauteilen für die Nachwuchsförderung klingt erst einmal gut.
Der kleine, etwa 15 Zentimeter lange Flieger hat allerdings für Neueinsteiger doch seine Tücken.
Aber auch für Neueinsteiger gilt es, diese zu meistern.
Maximal zehn Baustufen sprechen für den Bausatz.
Übersichtliche und weitgehend großflächige Bauteile sind zu verbauen.
Entscheidet man sich für eine "fliegende" Maschine fallen gleich drei Baustufen weg und das in diesem Maßstab doch sehr "kleinteilige" Fahrwerk wird nicht benötigt.
Auch muss nicht für das im Bug notwendige Gewicht gesorgt werden.
Nachteil, im Bausatz ist kein Ständer vorhanden, ein Umstand der allerdings nicht jeden jungen Modellbauer wirklich stört.
Wird der Flieger mit seinem Fahrwerk gebaut, lassen sich hier aber gut Möglichkeiten des Einbaus von Gewicht im Bug ausprobieren.
Es ist ausreichend Platz vorhanden und in Knetmasse eingedrückte Bleikugeln lassen die Boeing auch gut stehen.
Wenn dieser Bausatz im Rahmen der Nachwuchsförderung zum Einsatz kommt, sollte für entsprechendes Material gesorgt sein.
Egal für welche Darstellungsweise man sich entscheidet, der kleine Bausatz wartet mit noch einer weiteren Schwierigkeit auf.
Seine Markierungen zeigen die farbenfrohe Coolum Bemalung der British Airways.
Die Decals Nummer 29 und 30 müssen dabei aber das Seitenruder gezogen werden.
Das ist auch für versierte Modellbauer nicht ganz einfach.
Toleranz diesen Teil der Markierung wegzulassen sollte den Modellbaujüngern gewährt werden.
Natürlich können sie auch mit entsprechenden Hinweisen sich an diesen schwierigen Markierungen versuchen.
Fazit: Ein Bausatz, klein und in seiner Grundstruktur schnell gebaut, mit Potenzial auf Besonderheiten im Modellbau hinzuweisen.
Matthias Muth, Biederitz (November 2011)
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