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Der Modellautoclub O.E.C. zu Besuch bei den Profis!
Von Klaus Wessels

Auf geht’s...
Nachdem in unserem Club schon lange der Wunsch bestand, einmal zu erfahren, wo denn nun unsere so heiß geliebten Modelle herkommen, wurde der Entschluss gefasst, der Einladung von Revell nachzukommen. Die Gelegenheit, Informationen aus erster Hand zu bekommen, darf man sich schließlich nicht entgehen lassen. Also machten wir uns auf den Weg nach Bünde...
.....herzlich willkommen!
Nach einer überaus herzlichen Begrüßung durch Ilona Hagemann und Ullrich Taubert und dem Schießen der Beweisfotos, gab es durch Herrn Taubert eine kleine Einführung in die Geschichte des Hauses Revell . Hier erfuhren wir, dass die doch hohe Kompetenz in Sachen Modellbau in nun schon fast 50 Jahren gewachsen ist.
früher Katalog aus den fünfziger Jahren

Angefangen als reiner Importeur entwickelte man sich doch schon sehr rasch zum Hersteller von preiswerten und qualitativ guten Modellprodukten, welche nahezu das gesamte Spektrum des Modellbaus und Modellsammeln abdeckt.
....rund geht’s!
Die Besichtigung begann an einigen Vitrinen, in denen nicht nur die Verkaufsschlager der Vergangenheit, sondern auch die Meilensteine der Modellbauentwicklung gezeigt werden. Weiter ging es in den wohl größten Teil, dem Lager und der Lieferabteilung.

Vitrinen voller Begehrlichkeiten
Beeindruckt von der Größe, sagte man uns, dass mehrmals am Tag ganze LKW- Ladungen das Firmenareal in alle Himmelsrichtungen zu den Kunden verlassen. In Spitzenzeiten sind laut Herrn Taubert bis zu 70 Mitarbeiter damit beschäftigt, die Warenanforderungen zu bearbeiten.
....im Modellbauparadies!
Als eines der Highlights darf wohl der Blick in das Modellbaustudio gelten, hier werden die mannigfaltigen und interessantesten Modelle zu Ausstellungszwecken gebaut und vorbereitet

Ausstellungsstücke
.....etwas verloren?
In der Abteilung X werden seit jeher völlig kulant, Reklamationen bearbeitet. Jedes beschädigte oder verloren gegangene Teil eines Bausatzes kann hier angefordert werden. Hier ist mitunter erheblicher Aufwand nötig, da man für die meisten Modellbausätze bis zu zwölf Jahre zurück gehen kann..
....alles in Form!
Anhand eines bereit gestellten Werkzeugs, erklärte Ulli Taubert den Besuchern die Entstehung eines Modells. Hierbei wies er auf die manchmal großen modellspezifischen Probleme hin, die schon bei der Planung berücksichtigt werden müssen.

Werkzeug
....erst mal sacken lassen!
Mit diesen teils großen Eindrücken ging es erst mal zur Stärkung. Lecker Schnittchen und jede menge Kaffee sowie Limo für unsere Jüngsten wurden gereicht. Und schon hier entwickelte sich ein prächtiges Gespräch zwischen Gastgebern und Gästen.

Imbiss und Plausch
... weiter auf der nächsten
Seite
....noch mehr Info!
Mit einer sachkundig und von Könnern gemachten PowerPoint
Präsentation ging das Vergnügen in die nächste Runde. Am
konkreten Beispiel, dem Ferrari Enzo, wurde uns detailliert
die Entstehung, von der Planung bis zum fertigen Modell,
geschildert. Hierbei erwähnte Ullrich Taubert, dass es ohne
gute Kontakte zu den Herstellern kaum noch möglich ist,
Informationen für ein neues Modell zu bekommen. Von dabei
entstehenden Lizenz- gebühren mal abgesehen, schlägt ein
neues Modell heute mit ca. € 180.000 zu Buche. Ein nicht
gerade billiges Vergnügen und man muss schon rechnen, soll
ein Modell zum Erfolg werden.

Ullrich in Aktion
... noch Fragen?
Da Ullrich Taubert es sehr gut verstand, die Präsentation
vorzutragen, kam keine Langeweile auf. Gespickt mit vielen
kleinen Randgeschichten und Erlebnissen rund um die Entstehung
des Modells verging die Zeit wie im Flug. Fragen wurden
sachverständig und sehr plastisch beantwortet. Man merkt
doch, hier wird Modellbau nicht nur verkauft, sondern gelebt.
... Fachsimpelei, doch die Zeit reicht nie...
Zum Abschluss hatten wir noch die Möglichkeit unsere
Clubarbeit vorzutragen, man war doch überrascht mit welchem
Aufwand und welch große Anzahl von Veranstaltungen wir
durchführen. Für einen so keinen Club manchmal ein echter
Kraftakt. Im Gespräch stellte sich schnell heraus, dass die
Kinder- und Jugendarbeit auf der Ebene der Clubs, Hersteller
so wie des Dachverbandes mehr Einsatz erfordert. Einhellig der
Tenor: Ohne Nachwuchsarbeit keine Modellbauzukunft. Speziell
abgestimmte Produkte sind hierbei sicher eine große Hilfe.
Schließlich sagte man uns noch mehr Unterstützung bei der
Clubarbeit zu, materiell so wie informell. Hierfür noch mal
der ausdrückliche Dank im Namen des Clubs.
... Überraschung!!!!!!!!!!!
Und wäre das alles noch nicht genug, setzten unsere neuen
Freunde noch eins oben drauf. Exklusiv konnten wir die
neuesten Produkte des Hauses Revell bestaunen. Alle hier
aufzuzählen wäre zuviel, einzelne hervorzuheben ungerecht.
Lassen wir Bilder sprechen ............

reges Interesse

Ullrich Taubert, Ilona Hagemann beide Revell und Hans Strack
erster Vorsitzender des Modellautoclubs
was Neues...

Detailgespräch

noch was neues
Alles in allem bleibt nur noch mal Danke zu sagen, es war mit
Sicherheit nicht das letzte Mal, dass wir bei euch waren, denn
es war ein großer Spaß für alle
Euer Modellautoclub
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