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Wir hatten eine Menge Spaß an der Albert-Schweitzer-Schule in Wedel! 17 Jungs und ein Mädchen hatten ca. 12 Stunden Zeit, um ein Modell des Learjet in 1:48 herzustellen. Der Zusammenbau hielt sich recht eng an die Bauanleitung, wenngleich einige Baugruppen vorgezogen werden mussten, um gegen Ende eines Tages fertig lackiert durchtrocknen zu können. Dem Event ging ein abendlicher Crash-Kurs mit der Kunstlehrerin der Schule voraus, die ebenfalls als Instruktorin ein Modell zusammenbaute. Wir waren ein gutes Team; Frau Bier mit der pädagogischen und ich mit der technischen Ausbildung – und ich muß zugeben, dass ich ohne ihr Durchsetzungsvermögen bei den Kiddies manchmal ziemlich alt ausgesehen hätte…
Der erste Tag war für alle aufregend , nach einer allgemeinen Einführung und dem Vorstellen von Werkzeugen und Materialien ging es bald zur Sache. Erst wurde mit Teilen aus der Grabbelkiste das Abtrennen und Verschleifen der Teile geübt, dann folgten einige Klebeübungen. Anschließend durften zum ersten Male die Verpackungen geöffnet werden, und die ersten drei Baugruppen wurden hergestellt. Die Freude der Kinder war riesig, als die Frage „ Dürfen wir die Modelle dann auch behalten?“ bejaht wurde. Schritt für Schritt arbeiteten die Kinder sich durch die Bauanleitung, und die beiden Betreuer hatten einen recht leichten Stand. Die Fotos vermitteln einen recht guten Eindruck von der Aufmerksamkeit und Konzentration der Kinder. Das Bemalen der ersten Teile war dann, ebenso wie das Anbringen der Abziehbilder, wieder eine echte Herausforderung.
Der zweite Tag verlief recht ruhig – die Kinder hatten gelernt, die Bauanleitung zu lesen und so beschränkte sich die Hilfestellung hauptsächlich auf technische Details.
Mittwoch kam dann die echte Herausforderung für alle: die Farbgebung der Modelle. Hier hatten wir beschlossen, der Phantasie freien Lauf zu lassen und so gab es eine geradezu wilde Hetzerei von Schüler zu Schüler, um Pinsel zu reinigen, Farben auszutauschen und nicht ganz saubere Hände (bis zu den Ellenbogen…) wieder sauber zu bekommen. Nebenbei lösten sich dann noch ein paar Klebestellen – natürlich an den bemalten Teilen – und Abziehbilder halten natürlich nicht so gut auf frischer Farbe…
Auch dieser Tag ging zu Ende, und am Donnerstag vormittag wurde es noch einmal richtig lustig, als die Modelle dann auf das Fahrwerk gestellt werden sollten. Aber mit vereinten Kräften wurde auch diese Klippe gemeistert, und es war sogar noch Zeit, ein Rollfeld zu malen.
Die Präsentation am Nachmittag war ein voller Erfolg, zumal hier auch die Kataloge der Hersteller von den interessierten Eltern durchgeblättert wurden und jede Menge Fragen zu beantworten waren. Alleine die Tatsache, dass diese ganze Aktion von Revell gesponsert wurde, kam sehr gut an.
Zusammenfassend waren es interessante und wahnsinnig anstrengende Tage, aber eine Erfahrung, die wir nicht missen wollen. Die Kiddies jedenfalls hatten ihren Spaß an unsrerer Aktion!
Joachim Eckert








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