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Der vierte DPMV – Konvent in Fuldatal ist Geschichte.
An mittlerweile gewohnter Stelle hatte der Verband wieder zu einem alljährlichen „Familientreffen“ geladen.
Es war schön manch einen Modellbaukollegen aus weit entfernten Gegenden zu treffen um ein wenig zu fachsimpeln oder sich einfach nur mal gut über unser Hobby auszutauschen.
Trotzdem zeigte sich bereits am ersten Tag bei den anwesenden Clubs und Einzelmitgliedern, dass es auf dem bisher beschrittenen Weg nicht so weitergehen sollte.
Die FLIEGER-REVUE hatte wiederum zu einem Wettbewerb aufgerufen, der aber nur sehr schwach belegt war. Hier wäre es sicherlich besser in Zukunft mit einem breiter gefassten Wettbewerbmotto das Teilnehmerfeld zu vergrößern um so noch mehr Modelle in diesem Wettbewerb präsentieren zu können.
Der Ausstellungswettbewerb war in diesem Jahr sehr aufgelockert, Modelle aller Sparten, vom Flieger bis zum Sci-Fi Samba – Bus waren vertreten.
Aber auch bei den Ausstellern dominierten thematische Präsentationen.
Während die Stuttgarter Interessengemeinschaft der Dornier 28 in allen nur erdenklichen Variationen angenommen hatte, zeigten die Modellbaufreunde aus Lohne was man aus einem VW Bus alles so in seiner Phantasie entstehen lassen kann.
Die IG Waterline präsentierte großflächig Seegefechte und aus Dresden war der Airbus mit seiner ganzen Familie angereist.
Soweit eine Modellbauausstellung fast wie jede andere irgendwo in Deutschland.
Dieser Konvent wird aber wohl als ein Wendepunkt in die Geschichte des DPMV eingehen.
Die Teilnehmer waren sich einig, mehr und aktiver auf dem Konvent wirksam zu sein.
Bereits am Sonntag gab es mit einer offenen Gesprächsrunde zur Nachwuchsarbeit einen Anfang.
Der fünfte Konvent kann interessant werden. Wie interessant er wird, hängt auch von den Mitgliedern im DPMV ab.
Gesprächsrunde zur Nachwuchsarbeit
Während des DPMV Konvents fand erstmals eine offene Gesprächsrunde zur Nachwuchsarbeit statt.
Hierbei wurde in zwangloser Form über die Anforderungen und Möglichkeiten der Nachwuchsarbeit gesprochen.
Besonders die inhaltliche Gestaltung und die Besonderheiten bei der Nachwuchsarbeit in Schulen kamen zur Sprache.
Hilfreich war allen Teilnehmern bei diesem ungezwungenen Meinungsaustausch, dass von den möglichen Problemen gesprochen wurde, aber auch gemeinsam nach Strategien und Lösungen gesucht wurde.
So kann man für die Nachwuchsarbeit ein großes Engagement in den Reihen des DPMV konstatieren, oftmals getragen von einzelnen Personen und der Bereitschaft sich den Herausforderungen zur Weitergabe unseres Hobbys zu stellen.
Ein Rezept für die Nachwuchsarbeit hat auch der DPMV nicht, aber gemeinsam konnten wir Eckpunkte festhalten, die eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit fördern.
Im Verlaufe der Gesprächsrunde schälten sich auch andere Schwerpunkte heraus, so die Öffentlichkeitsarbeit, zu denen auch Gesprächsbedarf gibt.
So sollte der fünfte DPMV Konvent den Gedanken dieser offenen Gesprächsrunden weiter aufgreifen und so seinem Mitgliedern einen aktiveren Gedankenaustausch ermöglichen.
Matthias Muth
PMC Sachsen-Anhalt e.V.


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